Startseite LogIQ VDA5050

Das Logo von LogIQ VDA5050 über einem Fahrkursnetz im LIF-Stil, davor das Dashboard der Anwendung im Browserrahmen mit PASS-Urteilskarte und Signaturzeile, darunter der Schriftzug: Analyzer - Testbench - Monitoring.
Ein Produkt von LogistiXpert

Bringing the VDA5050 Community together.

Eine Plattform für die drei Parteien eines VDA5050-Projekts: ein Onboarding mit veröffentlichten Anforderungen vorbereiten, denselben Test am Prüfstand wiederholen, bis er besteht, und einen Fehler im Betrieb aus den aufgezeichneten Nachrichten klären. Alle arbeiten mit denselben Aufzeichnungen, Prüfungen und Berichten.

Ein unabhängiges Werkzeug. Es liest VDA 5050, VDMA LIF und VDMA M2X und meldet, was davon abweicht. Es stellt keine Zertifizierung und keine Freigabe aus. Weder der VDA noch der VDMA ist mit ihm verbunden, empfiehlt es oder hat seine Prüfungen geprüft. Mehr im Impressum.

1 · Plattform

Die Schnittstelle steht im Standard. Ihre Auslegung nicht.

Fahrzeug und Leitsteuerung kommen meist von verschiedenen Firmen. VDA5050 beschreibt die Nachrichten. Ob beide Seiten sie gleich lesen, zeigt der Standard nicht. LogIQ VDA5050 verbindet drei Schritte, die sonst mit getrennten Werkzeugen laufen: ein Onboarding vorbereiten, reproduzierbar testen und einen Fehler im Betrieb klären.

Leitsteuerungs-Anbieter

Ausgangslage
Jeder neue Fahrzeugtyp wirft dieselben Fragen zu Aktionen, Parametern und Timing auf. Sie werden in jedem Telefonat und bei jedem Anlagenbesuch neu beantwortet.
Ablauf
Der Anbieter schreibt seine Anforderungen einmal in eine Anforderungsdatei und veröffentlicht sie für freigegebene Partner. Hersteller messen ihre Aufzeichnungen dagegen und teilen den Bericht.
Ergebnis
Ein Bericht je Fahrzeugtyp, der sagt, was erfüllt ist und was noch fehlt, bevor jemand reist.

Fahrzeughersteller

Ausgangslage
Jede Leitsteuerung erwartet ein etwas anderes Verhalten. Abweichungen zeigen sich meist erst bei der Inbetriebnahme, auf der Anlage des Kunden.
Ablauf
Der Hersteller zeichnet sein Fahrzeug auf dem eigenen Prüfstand auf oder fährt einen geplanten Testlauf dagegen. Den Verkehr prüft er gegen VDA5050 und gegen die veröffentlichten Anforderungen, so oft wie nötig.
Ergebnis
Eine Liste benannter Abweichungen mit Nachricht und Feld zu jeder einzelnen und ein Berichtspaket zur Weitergabe.

Flottenbetreiber

Ausgangslage
Eine gemischte Flotte läuft jeden Tag. Geht etwas schief, legen die beteiligten Anbieter konkurrierende Erklärungen vor.
Ablauf
Ein Connector zeichnet den Verkehr der Anlage dauerhaft auf und prüft ihn. Berichte und Alarme melden Abweichungen. Das Replay zeigt, was jedes Fahrzeug gemeldet hat und welchen Auftrag es hatte.
Ergebnis
Aufgezeichnete Nachrichten zu jedem Vorfall und Betriebskennzahlen je Fahrzeug über Monate.
Die Seite My Requirements eines Leitsteuerungs-Anbieters: drei Anforderungsdateien für das Onboarding von Fahrzeugen, jeweils mit Version, Datum, dem vergebenen Badge, den VDA5050-Versionen, für die sie gelten, und ihrem Status.
Anforderungsdateien eines Leitsteuerungs-Anbieters (Demodaten). Jede nennt das Badge, das der Anbieter dafür vergibt.

Wie Unternehmen Anforderungen und Belege teilen

Der Leitsteuerungs-Anbieter lädt seine Anforderungen als Datei hoch: welche Prüfungen bestehen müssen, wie viel Abdeckung ein Lauf braucht und welche Aktionen ein Fahrzeug deklarieren muss. Ein freigegebener Partner wählt diese Datei auf seiner Analyze-Seite. LogIQ misst die Aufzeichnung des Partners dagegen, neben dem VDA5050-Urteil und nie darin.

Der Hersteller erhält eine zeilengenaue Liste dessen, was fehlt, und kann den Bericht mit dem Anbieter teilen. Der Anbieter liest denselben Bericht und entscheidet, ob das Fahrzeug bereit für eine Anlage ist. Ein Bericht trägt das Badge des Anbieters erst, wenn der Anbieter die Partnerschaft freigegeben hat.

Was ein Badge bedeutet. Das Badge ist das eigene Abnahmezeichen des Anbieters, von ihm benannt und vergeben. Es ist keine Zertifizierung und keine Freigabe durch den VDA oder den VDMA.

2 · Analyzer

Ein Werkzeug, drei Spezifikationen

Der Analyzer liest aufgezeichneten oder laufenden Verkehr und prüft jede Nachricht gegen die Version der Spezifikation, die sie angibt. Das Ergebnis ist ein Bericht, der sagt, was bestanden hat, was nicht und was sich nicht beurteilen ließ.

234Prüfungen

VDA5050

1.1, 2.0.0, 2.1.0 und 3.0

Schema, Protokollkopf, Auftrags- und Zustandsstruktur, Lebenszyklen von Knoten, Kanten und Aktionen, Korrelation von Auftrag und Zustand, Batterie- und Sicherheitsfelder, Aufträge gegen das Layout.

16Prüfungen

M2X

0.9.0 · Vorschau

Peripherie-Schnittstellen: Lastübergabe, Türen, Aufzüge, Signalleuchten, Ladegeräte und Transportaufträge, gegen die offiziellen Schemas.

15Prüfungen

VDMA LIF

1.0.0 · 2.0.0 Vorschau

Layoutdateien: Schema, Integrität von Knoten und Kanten, Erreichbarkeit im Graphen und Stationsbezüge. Layouts im kommenden LIF 2.0.0 werden als Vorschau gelesen.

Vorschau. M2X und LIF 2.0.0 sind nicht final. Ihre Ergebnisse sind als Vorschau gekennzeichnet und dürfen nicht Grundlage einer formalen Konformitätsaussage sein. Die Ergebnisse für VDA5050 und LIF 1.0.0 sind davon nicht berührt.

Die Analyze-Seite: die Versionen und Nachrichtentypen einer Aufzeichnung, jeweils angehakt und mit Anzahl. Darunter die Prüfungen der Version, deren Reiter geöffnet ist.
Die Analyze-Seite bietet die Versionen und Nachrichtentypen an, die in der Datei stecken, jeweils mit Anzahl.

Was hineingeht und was geprüft wird

Eingang ist eine Logdatei (.log, .txt, .json, .ndjson) oder Live-MQTT-Verkehr aus einem Capture-Profil. Mehrere Dateien lassen sich nach Zeitstempel zu einem Log zusammenführen. Die Analyze-Seite zeigt jede VDA5050-Version und jeden Nachrichtentyp im Verkehr. Sie wählen, was beurteilt wird.

Die Prüfungen laufen in vier Schichten: das offizielle JSON-Schema der Version, dann Struktur und Feldtypen, dann Sequenzen wie headerIds, Knoten- und Kantenfortschritt und Aktionslebenszyklen, dann die Kohärenz zwischen gesendetem Auftrag und zurückgemeldetem Zustand. Alles wird je Fahrzeug ausgewertet. Zehn Fahrzeuge vervielfachen also nicht die Befunde eines einzigen.

Ergebnis
Ein Bericht mit einem Wert je Prüffamilie und jedem Befund mit Nachricht, Feldpfad und Abschnitt der Spezifikation.
Entscheidung
Welche Abweichungen behoben werden müssen und von wem. Wo eine Regel es erkennen kann, nennt der Befund die verantwortliche Seite.
Die beiden Urteilskarten eines Berichts nebeneinander: das VDA5050-Konformitätsurteil mit seinem Wert neben dem Abdeckungsurteil mit seinen Kennzahlen und den sieben Bedingungen, die ein vollständiger Lauf erfüllen muss.
Konformitätsurteil und Abdeckungsurteil nebeneinander. Keine der beiden Zahlen bewegt die andere.

Zwei Zahlen: Wert und Abdeckung

Ein Wert sagt, wie viel vom Geprüften bestanden hat. Er sagt nicht, wie viel es zu prüfen gab. Jeder Lauf trägt deshalb eine zweite Zahl: die Abdeckung, also den Anteil des Standards, den die Aufzeichnung tatsächlich auf die Probe gestellt hat. Gemessen wird gegen das, was die Zielversion beschreibt, abzüglich dessen, wofür das Factsheet des Fahrzeugs keine Hardware ausweist. Bei mehreren Fahrzeugen gilt der niedrigste Wert, nicht der Durchschnitt.

Sieben Bedingungen muss ein vollständiger Lauf erfüllen, zum Beispiel ein Auftrag bis zum Ende gefahren, ein Auftrag während der Fahrt aktualisiert, ein Auftrag abgebrochen und quittiert oder ein Fehler, der begann und endete. Der Bericht nennt die noch offenen und was aufzuzeichnen ist, um sie zu schließen.

Kein stilles Bestehen. Jede Regel ist aktiv, ohne Daten oder abgeschaltet. Eine Regel ohne zu beurteilende Situation gilt nicht als bestanden.

Die Befunde eines Berichts: Schweregrad, die Familie, aus der die Regel stammt, das Fahrzeug, der Feldpfad und der Abschnitt der beurteilten Version, daneben die festgehaltene Bewertung.
Befunde mit Schweregrad, Fahrzeug, Feldpfad, Abschnitt und Bewertung.

Vom Befund zur Nachricht

Jeder Befund öffnet die auslösende Nachricht mit markiertem Feld. Die vorherige und die nächste Nachricht stehen daneben. So liest man eine Abweichung im Zusammenhang. Gefiltert wird nach Schweregrad und Fahrzeug, gruppiert nach Prüfung oder Nachricht.

Eine Abnahme endet meist mit einer Liste. Der Bericht hält sie fest: Jeder Befund kann eine Bewertung tragen (akzeptierte Abweichung, Fehlalarm, zu beheben), mit Pflichtbegründung und Autor. Wiederholungsläufe übernehmen frühere Entscheidungen. Zwei Läufe lassen sich Prüfung für Prüfung vergleichen. Bewertungen ändern nie ein Urteil.

Ergebnis
Eine nachvollziehbare Liste für die Abnahmebesprechung.
Entscheidung
Was vor dem Go-live behoben werden muss und was schriftlich akzeptiert wird.
Das Fahrkurslayout einer LIF-Datei, aus seinen echten Koordinaten gezeichnet: Knoten, Stationen und Kanten, mit Namen, die ausweichen, wo sie sich überlagern würden.
Ein LIF-Layout, aus seinen Koordinaten gezeichnet. Elemente mit Befunden sind rot markiert.

Factsheet, Layout und Anlagenregeln

Factsheet. 24 Prüfungen vergleichen den Verkehr mit dem, was das Fahrzeug in seinem Factsheet deklariert: Aktionen außerhalb seines Katalogs, Parameter, deren Unterstützung es nie angegeben hat, Aufträge über seinen deklarierten Grenzen, Zustandsmeldungen außerhalb seines deklarierten Intervalls. Weil beide Seiten am selben Dokument gemessen werden, sagen diese Befunde, ob die Leitsteuerung oder das Fahrzeug verantwortlich ist. Ohne Factsheet meldet die Gruppe keine Daten und nie ein Bestehen.

Layout. Eine LIF-Datei wird auf Schema, doppelte IDs, lose Kanten und isolierte Knoten geprüft und als Karte gezeichnet. Aufträge werden Knoten für Knoten und Kante für Kante mit diesem Layout verglichen. Bei einer Abweichung wird jeder fehlende Knoten genannt. Auch Layout-Befunde nennen die verantwortliche Seite.

Anlagenregeln. Integrationsleitfäden enthalten Regeln, die der Standard nicht kennt, etwa ein vorgeschriebenes Format für eine Behälter-ID. Ein Custom Ruleset bringt sie als deklaratives JSON in dieselbe Analyse. Eigene Befunde werden gekennzeichnet und in einem zweiten Urteil gemeldet. Das VDA5050-Urteil bleibt unverändert.

Technische Details: signierte Pakete, Prüfdaten, Grenzen für Rulesets

Ein Bericht wird als ein Paket exportiert: der Bericht, die analysierte Datei, die bereinigten Nachrichten und jede Referenz, mit einem Manifest aus SHA-256-Prüfsummen. Auf den Instanzen, die LogistiXpert betreibt, trägt das Manifest eine Ed25519-Signatur. Jeder kann ein Paket gegen unseren öffentlichen Schlüssel prüfen. Eine dedizierte Installation exportiert die Prüfsummen ohne Signatur. Jeder Lauf hält seine Eingänge fest: Projekt, Logdatei, Layout, Factsheets, Nachrichten je Typ, jedes Fahrzeug mit Namen, Zielversion, Schema-Revisionen, eine Eingangsprüfsumme und die Zeit.

Custom Rulesets werden über sieben feste Regeltypen ausgewertet und nie als Code ausgeführt. Eine Kopie jedes verwendeten Rulesets wird mit Name, Version und SHA-256 im Bericht eingefroren. Bis zu 200 Prüfungen und 2 MB je Datei. Hochladen dürfen Superuser und Administratoren. Der Entwicklerleitfaden beschreibt das Format.

3 · Testbench

Tests, die jedes Mal gleich laufen

Der Analyzer liest Verkehr, der schon stattgefunden hat. Die Testbench erzeugt ihn: Sie tritt als Leitsteuerung auf, sendet VDA5050-Aufträge und zeichnet auf, wie ein Fahrzeug antwortet. Das macht einen Test wiederholbar, mit einem echten Fahrzeug über einen echten Broker oder mit einem Fahrzeugzwilling ganz ohne angeschlossene Hardware.

Der Leitstand mit gewählter Verbindung: der Broker und sein Layout, der Auftragseditor mit der Karte daneben und die Sofortaktionen.
Der Leitstand: Ein Auftrag entsteht auf dem Layout der gewählten Verbindung.

Leitstand: ein Auftrag, sofort gesendet

Eine Verbindung wird einmal gespeichert, mit Broker-Adresse, Zugangsdaten, Layout, Fahrzeugtyp und VDA5050-Version. Am Leitstand bauen Sie einen Auftrag, indem Sie eine Route auf diesem Layout anklicken. Oder Sie senden eine Sofortaktion und sehen, was zurückkommt. Ist ein Factsheet bekannt, bietet der Editor nur Aktionen an, die das Fahrzeug deklariert.

Eingang
Broker-Verbindung, LIF-Layout, wahlweise das Factsheet des Fahrzeugs.
Ergebnis
Die Antwort des Fahrzeugs auf einen bestimmten Auftrag, aufgezeichnet und geprüft wie jeder andere Verkehr.
Entscheidung
Ob das Fahrzeug das überhaupt kann, bevor ein längerer Lauf darum herum geplant wird.
Ein geplanter Testlauf vor dem Start: die Haltepunkte, an denen er auf jemanden am Fahrzeug wartet, der Broker, über den er gefahren wird, die Bestätigung, dass die Anlage im Testmodus ist, und die Bedingungen, die die Anlage vor dem ersten Auftrag erfüllen muss.
Ein geplanter Testlauf vor dem Start: Haltepunkte, Broker, Bestätigung des Testmodus und Anlagenbedingungen.

Geplante Testläufe: festgelegt vor dem ersten Auftrag

Ein geplanter Lauf ist eine geordnete Folge von Abschnitten, gebaut aus Ihrem Layout und Ihrem Fahrzeug. Er provoziert gezielt die Situationen, die die Abdeckung verlangt: Er hält einen Horizont zurück und gibt ihn frei, bricht einen laufenden Auftrag ab und fordert ein Factsheet an. Zwei Situationen kann keine Leitsteuerung senden: Ein Not-Halt wird von einem Menschen gedrückt. Ein Fehler muss herbeigeführt und behoben werden. Dort hält der Lauf an, sagt, wer gebraucht wird, und läuft erst weiter, wenn der Verkehr zeigt, dass es geschehen ist.

Die Aufträge stehen fest, bevor irgendetwas gesendet wird. Der Lauf selbst ändert sich also zwischen den Versuchen nicht. Jeder Versuch erhält einen eigenen Eintrag. Den Verkehr, den die Testbench sendet, beurteilen dieselben Regeln wie den des Fahrzeugs.

Begriffe. Die Anwendung nennt diese Läufe Certification Runs. Sie liefern Belege für eine Protokollprüfung oder eine Kundenabnahme. Eine offizielle Zertifizierung sind sie nicht.

Die Seite der Fahrzeugzwillinge: jeder Zwilling mit Hersteller, Baureihe und Firmware, ob gemessen oder deklariert, und der Treue, die er gegenüber seiner Ursprungsaufzeichnung erreicht hat.
Fahrzeugzwillinge mit Herkunft (gemessen oder deklariert) und Treue.

Fahrzeugzwillinge: aus einer Aufzeichnung gemessen

Ein Fahrzeugzwilling ist ein Verhaltensmodell eines echten Fahrzeugs: Fahrgeschwindigkeit, Verweildauer an einem Knoten, die Zustände, die es unterwegs meldet. Er wird aus einer Aufzeichnung dieses Fahrzeugs gemessen oder als Zwillingsdokument hochgeladen. Ein gemessener Zwilling lässt sich prüfen: Ein kurzer Plan wird gegen ihn gefahren und mit der Ursprungsaufzeichnung verglichen. Das Ergebnis ist ein Prozentwert mit den Zahlen dahinter. Werte, die sich nicht vergleichen ließen, werden benannt.

Entscheidung
Ob ein Zwilling dem echten Fahrzeug nahe genug ist, um eine Leitsteuerung dagegen zu testen.
Die Flottenseite: jede Flotte mit ihrem Layout, den enthaltenen Zwillingen und ihrer Anzahl.
Flotten aus Zwillingen, jeweils mit Layout und Anzahl der Fahrzeuge je Zwilling.

Flotten: Fahrzeuge auf einem Broker für die eigene Leitsteuerung

Eine Flotte ist eine Liste von Zwillingen mit einer Anzahl je Zwilling. Beim Start stehen diese Fahrzeuge unter den Namen ihrer Hersteller auf einem Broker. Ein Leitsteuerungs-Anbieter verbindet seine eigene Software und fährt sie. LogIQ sendet ihnen keine Aufträge; die Zwillinge antworten nur.

Wo der Broker-Dienst eingerichtet ist, erhält jede Flotte einen eigenen Broker. Er wird eine Viertelstunde nach dem Schließen der letzten Verbindung wieder freigegeben. Mit dem Start einer Flotte startet auch eine Aufzeichnung, ohne eigenen Schritt. Eine Flotte startet vollständig oder gar nicht.

4 · Monitoring

Dieselben Prüfungen an einer laufenden Anlage

Monitoring wendet den Analyzer auf eine Flotte im Betrieb an. Es liest den Verkehr, den die Fahrzeuge ohnehin senden. Es werden keine zusätzlichen Sensoren verbaut. Vom Fahrzeughersteller wird nichts verlangt.

Die Seite Connections: zwei Connectors an einer Anlage, jeweils mit Link zu Fleet Health, ihren Fahrzeugen und den Unterbrechungen der letzten sieben Tage.
Zwei Connectors an einer Anlage mit ihren Fahrzeugen und den Unterbrechungen der letzten sieben Tage.

Connectors: Aufzeichnung ohne Ende

Ein Connector speichert, was ein Capture-Profil speichert: Broker, Topics, Prüfauswahl und wahlweise ein Layout. Anders als ein Capture-Profil hat er keine Tagesgrenze, verbindet sich nach einer Unterbrechung selbst neu und startet mit dem Dienst. Die Seite listet jede Lücke in der Aufzeichnung mit ihrer Dauer. Eine von Hand gestoppte Aufzeichnung gilt als neue Aufzeichnung, nicht als Unterbrechung.

Eine Aufzeichnung kann alles, was sie empfängt, sofort auf einen zweiten Broker spiegeln. Die Spiegelung läuft in eine Richtung und nur, solange LogIQ läuft.

Eingang
Lesezugriff auf den MQTT-Broker der Anlage, direkt oder über einen Reverse-Tunnel.
Ergebnis
Eine durchgehende, geprüfte Aufzeichnung der Flotte.
Eine abgeschlossene Aufzeichnung im Replay auf dem importierten LIF-Layout: die Route des aktiven Auftrags auf dem Fahrkurs hervorgehoben, darunter die Fahrzeugtabelle und die Wiedergabesteuerung.
Replay einer abgeschlossenen Aufzeichnung auf dem LIF-Layout mit hervorgehobenem aktivem Auftrag.

Live-Ansicht, Replay, Berichte und Alarme

Die Live-Ansicht zeigt jedes Fahrzeug auf dem Layout mit seinem letzten Auftrag und seiner zuletzt gemeldeten Position. Widersprechen sich Karte und Fahrzeug, benennt die Ansicht den Widerspruch. Das Replay spielt eine abgeschlossene Aufzeichnung oder ein importiertes Log mit bis zu 20-facher Geschwindigkeit ab und geht Nachricht für Nachricht vor und zurück. Es zeigt nur, was zum jeweiligen Zeitpunkt bekannt war.

Ein Wochenende an Nachrichten liest niemand. Berichte fassen in einem festen Takt zusammen, was auffiel, nach Schweregrad, Fahrzeug und Prüfung. Auch ein ruhiger Zeitraum wird gemeldet, damit Stille eindeutig ist. Alarme gehen raus, sobald eine festgelegte Zahl von Befunden erreicht ist, wahlweise nur für die höheren Schweregrade. Die Fleet Wall zeigt jeden Connector als ein Bild auf einem Bildschirm.

Entscheidung
Welche Flotte jetzt Aufmerksamkeit braucht. Ob ein Vorfall einen Anbieter braucht oder intern zu klären ist.
Der Performance Review einer Schicht: eine Zeile je Fahrzeug mit Verfügbarkeit, Störphasen und den Anteilen von Hand-, Stör-, Aktiv- und Leerlaufzeit, darunter die Störphasen selbst mit Beginn und Ende.
Eine Schicht, fünf Fahrzeuge: Anteile der aufgezeichneten Zeit je Fahrzeug und jede Störphase in einer Liste.

Performance Review: was die Flotte mit ihrer Zeit gemacht hat

Jedes importierte Log und jede abgeschlossene Aufzeichnung trägt einen Performance Review. Jedes Fahrzeug ist zu jedem Zeitpunkt in genau einem Zustand: Hand, Störung, aktiv, Leerlauf oder sonstiges. Die Anteile ergeben daher die aufgezeichnete Zeit. Aktiv heißt, ein Auftrag ist noch offen, nicht, dass das Fahrzeug fährt. Eine Warnung, unter der das Fahrzeug weiterarbeitet, zählt nicht gegen die Verfügbarkeit; nur Fehler oberhalb der Warnstufe tun das.

Das Zeitfenster lässt sich auf eine Schicht oder die halbe Stunde vor einem Stillstand eingrenzen. Unter der Tabelle steht jede Störphase mit Stufe, Typ, der ersten und der letzten Nachricht, die sie gemeldet hat.

Vorbeugende Wartung: Fahrstunden, Strecke, Lastzyklen, Ladezyklen und Drehung je Fahrzeug, jeweils im Vergleich zur Flotte. Jeder Zähler zeigt das Datum, ab dem er zählt.
Nutzungszähler je Fahrzeug seit der letzten erfassten Wartung, im Vergleich zur Flotte.

Fleet Health und Wartung: gemessen, abgeleitet, Hinweis

Gemessen Direkt aus dem Verkehr gezählt: Fahrstunden, Strecke, Lastzyklen, Ladezyklen, Störphasen, Schutzfeldverletzungen und Not-Halte je Fahrzeug. Eine Wartung ist im VDA5050-Verkehr nicht sichtbar. Sie wird deshalb von Hand erfasst. Die Zähler laufen ab ihr.

Abgeleitet Aus Messwerten berechnet: mittlere Zeit zwischen Ausfällen und bis zur Wiederherstellung, die häufigsten Fehlertypen, die schnellste Durchfahrt jeder Kante je Woche und der Spannungsabfall zwischen Stand und Fahrt, wo das Fahrzeug die Batteriespannung meldet.

Hinweis Ein Trend wird markiert, wenn das jüngste Viertel der Tageswerte eines Fahrzeugs deutlich von seinen eigenen früheren Werten abweicht, zum Beispiel ein steigender Spannungsabfall unter Last, mehr Handeingriffe je Stunde oder langsamere Durchfahrten auf freier Strecke. Das ist ein Anlass hinzusehen, keine Ausfallprognose.

Grenzen. VDA5050 überträgt keine Temperaturen, Motorströme oder Verschleißwerte. Diese Zahlen sind Betriebsstatistik, kein Condition Monitoring. Ein Feld, das ein Fahrzeug nie sendet, erscheint als nicht gesendet, nie als null.

5 · Betrieb und Referenz

Läuft dort, wo die Daten bleiben müssen

Aufzeichnungen aus einer laufenden Anlage verlassen selten das Firmennetz. LogIQ VDA5050 läuft gehostet bei uns oder als dedizierte Installation.

  • Zwei Editionen

    Hosted ist unsere Instanz unter logiq-vda5050.com. Dedicated ist ein versiegeltes Image mit Lizenzdatei, gestartet mit Docker Compose auf Ihrer Hardware oder auf einem Server, den wir für Sie aufsetzen.

  • Verschlüsselte Verbindung

    MQTT über TLS, mit eigenem CA-Zertifikat, wo die Anlage eines verwendet. Broker-Passwörter werden verschlüsselt gespeichert.

  • Eine Lizenzdatei, die nicht nach Hause funkt

    Eine dedizierte Installation prüft ihre signierte Lizenzdatei lokal. Nach Ablauf gelten 14 Tage Karenz, danach nur noch Lesezugriff. Aufgezeichnete Daten werden nie gesperrt.

  • Rollen, Teams und Projekte

    Rechte für Mitglied, Superuser und Administrator werden an einer Stelle durchgesetzt. Logs, Layouts und Berichte liegen in Projekten. Pläne begrenzen Personen, Projekte und Profile, nicht die Menge des analysierten Verkehrs.

  • Links, die sich nicht erraten lassen

    Berichte und Läufe liegen hinter nicht erratbaren IDs, mit Eigentümerprüfung bei jedem Zugriff.

  • Automatische Tests bei jeder Änderung

    Mehr als 3.500 automatische Tests laufen bei jeder Änderung am Code.

Systemintegratoren

Fremdsysteme auf Basis aufgezeichneten Verkehrs abnehmen. Eine Aufzeichnung über das Wochenende ergibt einen Bericht mit Befunden, die zu Nachricht und Feld führen, wie ein Lieferantengespräch sie braucht.

Prüfhäuser und Beratungen

Ein dokumentierter, wiederholbarer Prüfumfang statt selbstgebauter Skripte, mit mehreren Kunden nebeneinander. Berichte im eigenen Namen sind eine Option bei Unlimited.

Einkauf und Ausschreibung

In der Ausschreibung als Anforderungsdatei festlegen, was ein Angebot belegen muss. Jeder Bieter wird auf dieselbe Weise dagegen gemessen.

5 · Betrieb und Referenz

Häufige Fragen

Was ist LogIQ VDA5050?

Eine unabhängige Plattform für die Flottenkommunikation von FTS und AMR. Sie liest VDA5050-, VDMA-M2X- und VDMA-LIF-Nachrichten aus einer Logdatei oder live über MQTT, fährt reproduzierbare Testläufe und überwacht Flotten im Betrieb. Jedes Ergebnis ist durch einen prüfbaren Bericht belegt.

Welche Standards werden geprüft und wie viele Prüfungen sind es?

VDA5050, VDMA M2X und VDMA LIF, mit 265 Prüfungen: 234 für VDA5050 in seinen vier Versionen, 16 für M2X und 15 für LIF-Layouts.

Ist ein bestandener Bericht eine Zertifizierung?

Nein. Ein Bericht zeigt, welche Prüfungen gegen welche Aufzeichnung liefen und was sie gefunden haben. Er ist ein Beleg für eine Protokollprüfung oder eine Kundenabnahme. LogIQ VDA5050 stellt keine Zertifizierung und keine Freigabe aus. Ein Anbieter-Badge ist das eigene Zeichen des Anbieters.

Kann ich es auf eigener Hardware betreiben?

Ja. Die dedizierte Edition wird als versiegeltes Docker-Image mit Lizenzdatei ausgeliefert und läuft in Ihrem eigenen Netz, auf Ihrer Hardware oder auf einem Server, den wir für Sie aufsetzen. Die andere Edition läuft gehostet unter logiq-vda5050.com.

Sind die Berichte überprüfbar?

Jeder Lauf nennt, welche Prüfungen liefen, welche nicht zutrafen und warum. Berichtspakete aus den von uns betriebenen Instanzen sind signiert. Jeder kann eines gegen den öffentlichen Schlüssel unter logistixpert.com/de/pruefen prüfen.

Ist es an einen bestimmten Fahrzeug- oder Leitsteuerungs-Hersteller gebunden?

Nein. LogistiXpert ist unabhängig, ohne Herstellerbindung und ohne eigenes Interesse am Ergebnis. Es geht um neutrale Belege, denen beide Seiten vertrauen können.

Material

Downloads und Verweise

  • Produktbroschüre PDF · 3 MB · Englisch

    Die Plattform auf zwölf Seiten, für alle, die nicht in der Demo waren.

  • Starter-Demopaket ZIP · 298 kB · Deutsch und Englisch

    Ein Demo-Log mit passendem LIF-Layout und einer kurzen Anleitung, um den Analyzer an bekannten Daten auszuprobieren.

  • Entwicklerleitfaden: Custom Rulesets verstehen PDF · 472 kB · Deutsch

    Das Dateiformat und die sieben Regeltypen für anlagenspezifische Regeln.

  • Berichtspaket prüfen Webseite · läuft in Ihrem Browser

    Die Signatur eines Berichtspakets gegen unseren öffentlichen Schlüssel prüfen.

  • Anschlussanleitungen und technische Dokumente Seite Dokumente

    Broker verbinden, Anforderungen an Netz und Firewall, Abweichungen in den offiziellen Schemas.

Einstieg

Drei Wege zum Start

01

Vorführung

Ein Durchgang mit Demodaten: ein sauberer und ein fehlerhafter Datensatz mit passendem Layout.

02

Pilot mit Ihren Daten

Eine Aufzeichnung aus Ihrer Anlage, gemeinsam analysiert und besprochen.

03

Betrieb

Gehostet unter logiq-vda5050.com oder als dedizierte Installation im eigenen Netz.

LogIQ VDA5050 liefert diagnostische Hinweise. Es stellt keine Zertifizierung und keine Freigabe aus. VDA 5050 ist eine Spezifikation des VDA; LIF und M2X sind Spezifikationen des VDMA. Die Bezeichnungen stehen hier, um zu sagen, was dieses Werkzeug liest. Es ist ein unabhängiges Werkzeug, mit keinem der beiden Verbände verbunden und von keinem empfohlen. Siehe Impressum.